Wie sicher ist ExpressVPN?

Express VPN hat vor kurzem erst sein Design verbessert und sieht nun etwas „cleaner“ aus im Vergleich zu davor. Geprägt ist die ganze Erscheinung natürlich wie oft üblich mit einem sehr offensichtlichen On/Off Button und der darunter liegenden Länderauswahl. In der rechten, oberen Ecke befindet sich ein Menu, indem ihr euer gewünschtes VPN Protokoll auswählen könnt. Folgende Protokolle stehen hier zur Verfügung:

  • OpenVPN
  • L2TP
  • PPTP

Datenauthentifizierung:

  • AES-256-SHA-256
  • AES-256-GCM

Datenverschlüsselung:

  • SHA-256
  • Handshake: 2048-bit RSA

Express VPN verspricht, wie bereits viele andere Anbieter auch, keinen Verlauf zu protokollieren oder weitere persönliche Daten wie die DNS, IP Adresse, Verbindungszeiten oder die Dauer der Sitzung abzuspeichern.

Wer mit den unterschiedlichen Protokollen noch nichts anfangen kann, belässt einfach die voreingestellte Auswahl und die App sucht jedes Mal automatisch das passende Protokoll für euren Standort aus, was im Test auch immer sehr gut funktioniert hat. Es wird aber empfohlen, dass sobald die Verbindung langsamer wird, man manuell ein anderes Protokoll auswählen sollte. Wie gesagt, dieses Problem gab es bei unserem Test aber erst gar nicht.

Ein sogenannter „Kill Switch“ gehört auch zu den angebotenen Funktionen und stellt sicher, dass alle eure Verbindungsdaten sofort verloren gehen, sobald das VPN bemerkt, dass die Verbindung abbricht. Dieses Feature erhöht die Sicherheit eurer Daten im Netz immens.

Außerdem kann man auch manuell einstellen, welche Apps genau das virtuelle Netzwerk nutzen sollen oder eben auch nicht. Unserer Meinung nach ebenfalls eine sehr praktische Funktion.
Bei der Nutzung eines VPN’s ist es wichtig, über welchen Standort ihr verbunden seit also welchen VPN Server ihr genau nutzt. Beim Durchsuchen der verschiedenen Standorte, habt ihr folgendes zur Auswahl:

  • Recommended
  • All
  • Recent

„Recommended“ zeigt euch die aktuell empfohlenen Serverstandorte an, welche am besten zu eurem Standort passen und am besten funktionieren sollten. Wenn ihr also nicht gerade mit einem bestimmten Land verbunden sein möchtet, solltet ihr unter dieser Rubrik einen Server auswählen.

„All“ zeigt euch nun alle Standorte an, welche sehr übersichtlich unterteilt sind in Länder und Kontinente, um schnell den gewünschten Standort ausfindig zu machen.
Ein wenig vermissen wir hier zur Auswahl eine Weltkarte auf der man ganz einfach mit einem Mausklick den gewünschten Standort auswählen kann. Dieses Feature wurde bereits von den meisten anderen Anbietern ins Programm genommen und erhöht den Komfort der ganzen Anwendung maßgeblich. Wir hoffen, dass dies in Zukunft aber noch möglich sein wird.

Unter „Recent“ findet ihr praktischerweise alle von euch kürzlich genutzten Server und die als Favoriten abgespeicherten Standorte, um einen schnellen Zugriff auf eure Lieblinge zu ermöglichen.

Auch das sogenannte „Peer-to-peer (P2P)“ und „Torrenting“ ist erfreulicherweise uneingeschränkt auf allen Servern möglich. Hierbei handelt es sich um eine Verbindung direkt zwischen zwei quasi gleichberechtigten Rechnern, welche dazu beiträgt die Sicherheiten der verschickten Daten noch einmal zu erhöhen.

Wie weiter oben im Text bereits erwähnt werden Speed Tests für jedes Land direkt im App Menü angeboten. Diese Geschwindigkeitsüberprüfungen werden dann aber in einem separaten Fenster durchgeführt.

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